Zu Risiken und Nebenwirkungen ...

... durchforsten sie das Internet und glauben sie nicht alles, was ihnen irgendwelche Nicht-Veganer erzählen, die behaupten, Kuhmilch hätte viel Kalcium (hat sie zwar, aber auch einen Stoff, der dafür sorgt, dass man das meiste davon einfach so wieder ausscheidet :p)

 Ich hatte zwar wie gesagt selbst noch überhaupt keine gesundheitlichen Probleme, seit ich Veganerin bin (abgesehen von den Kopfschmerzen, aber das war wahrscheinlich eher das Wetter), habe mich aber dennoch schon sehr viel umgehört, worauf man so achten sollte und ernähre mich auch dementsprechend.

 

Das wichste ist, dass sie "Vegan" immer in Kombination mit allen wichtigen Nährstoffen, die ihr Körper benötigt, einnehmen. Diese währen z.B. Calcium, Magnesium, Eisen und Eiweiß. Hierzu werden in nächster Zeit noch einige Einträge kommen, also abwarten (man kann ja auch so schon mal im Internet schauen ^^).

 "Vegan" dient nur zur Unterstützung von Diäten und einer gesunden Lebensweise. Wenn sie "Vegan" verwenden, bedeutet das nicht, dass sie AUTOMATISCH gesund und schlank sind. Es ist lediglich ein Schutz vor vielen ungesunden und fettigen Lebensmitteln. Diese wird es im Laufe der Zeit durch neue, gesunde und kalorienarme Lebensmittel, wie exotische Früchte oder Gemüse von dem sie noch nie in ihrem Leben gehört haben, ersetzen.

Trotzdem sollten sie nicht mit dem Gedanken "vegan = gesund und schlank" an die Sache herangehen. Wenn man sich jeden Tag einen Liter Öl und eine Packung Margharine reinkippt, wird man davon nicht viel sehen. Auch zu viele Süßigkeiten können die Wirkung von "Vegan" negativ beeinflussen. Ich würde es einmal so formulieren: Ein Veganer, der sich gesund ernährt, aber 4 Liter Cola am Tag trinkt, ist ungefähr genauso gesund, wie ein Nicht-Veganer, der sich "gesund" ernährt und 3 Liter Cola täglich zu sich nimmt.

 Auch viele andere Produkte aus der "Vegan-Reihe" sollten sie nur in Maßen genießen. Dazu gehören:

- Nüsse und Samen (höchstens 1 Hand voll am Tag)

- Obst (2 Stk./Tag: Zu viele Vitamine sind für den Körper schwer zu verwerten; diese wenigen 2 Portionen werden aber dennoch auf jeden Fall benötigt)

- Sojaprodukte (zu viel Eiweiß ist ja auch nicht das Beste ...)

 Das was die Wirkung von "Vegan" am gewaltigsten mindert, ist auf jeden Fall Unwissenheit über die Dinge, die man noch essen kann. Hierzu hilft es, sich im Internet Rezepte anzusehen und mal wirklich knallhart zwei Stunden durch den Supermarkt zu gehen und nach (gesunden!) Lebensmitteln zu suchen, die man noch essen kann. Das macht man dann am besten die ersten paar Wochen, am besten in verschiedenen Läden und so lange, bis man wirklich genug Essbares in der Vorratskammer hat.

Um nochmal auf dis Sojaprodukte zurückzukommen: man muss nicht immer gleich alles dadurch ersetzen. Wer sich normalerweise Putenbrust und Eier in den Salat mischt, kann statt diesen auch Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesam, Nüsse, Mais, usw. verwenden. Auch beim Grilen reicht oftmals etwas Gemüse föllig aus, um satt zu werden. Man sollte also am besten auch etwas kreativ sein und immer mal was anderes ausprobieren (kleine Anmerkung: ich habe das früher auch nie auf die Reihe bekommen,  aber das kommt mit der Zeit ).

 

Wenn man sich also ausgewogen und gesund ernährt, auf die wichtigen Nährstoffe achtet und sich mit nichts überfrisst kann man also (fast) nichts falsch machen und "Vegan" ohne Bedenken einnehmen

 

 

23.7.13 18:28

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